ATTRAKTIONEN
KLETTERTOUR AUF DEN MOUNT APO
Jedes Jahr während der Osterwoche, die immer auf Ende März bis Mitte April fällt, machen sich unerschrockeneTrekker auf den Weg, um
den Mount Apo, den mit 3.144 Metern höchsten Berg der Philippinen, zu erobern. Ganz so, als ob er mit gespreizten Beinen über den Grenzen von Davao nach Nord Cotabato und von dort aus nach Bukidnon stünde, erstreckt sich der
Mount Apo im Norden bis hin zu den Provinzen Agusan del Sur und Misamis Oriental. Dabei umfaßt der Apo, der auch "der Großvater aller Berge" ge-
nannt wird, ein Gebiet von 72.796 Hektar. Auf seinen bewaldeten Abhängen findet man Geysire und Schwefelsäulen, Regenwasserseen, donnernde Wasserfälle und sanfte Kaskaden. Unter den moosbedeckten Bäumen wachsen wilde Blumen und Orchideen, riesige fleischfressende Pflanzen, teppichdichte Farne und süße Wildbeeren. Die regelmäßig organisierten Bergtouren haben ihren Ausgangspunkt in Kidapawan City, in Nord Cotabalo, wo der sicherste und beeindruckendsteTrekking-Weg beginnt.
PHILIPPINE EAGLE NATUR CENTER" DAS PHILIPPINISCHE NATUR-SCHUTZGEBIET DER ADLER
Der seltene und vom Aussterben bedrohte Philippinische Adler, dessen ursprünglicher natürlicher Lebensraum in den Wäldern der Philippinen liegt, hat heute seine Heimat im Philippine Eagle Nature Center, einer For-schungsstation In Calinan, gefunden. Dieses riesige Waldgebiet beherbergt auch eine große Bandbreite einheimischer Pflanzen und philippinischer Vogelarten und das Center zeichnet sich verantwortlich für die Verbreitung dieser Gattungen. Besucher werden zu einer 30-minütigen Filmvorführung eingeladen, die das Bruten, Reifen und Schlupfen des ersten in Gefangenschaft gezeugten und geborenen Philippinischen Adlers mit dem Namen Pagasa ("Hoffnung") zeigt.
CAROLAND FARMS
In Bago, 30 km südlich der Stadt, liegt dieses 60 Hektar große Naturschutzgebiet fur Vögel und Wildenten, das von Obstbäumen über-schattet und von verlassenen Hütten übersät ist. Braune Wildenten, die unter Einheimischen aufgrund ihrer eigentümlichen Stimme auch als "pfeifende Enten" bekannt sind, gleiten geschmeidig durch die mit Hyazinthen bewachsenen Teiche. Vogelbeobachter strömen in dieses Gebiet, um in der unberührten Natur zu verweilen. Gruppen, wie z.B. der
National Mountaineering Federation, die den Mount Apo besteigen möchten, dient die Farm auch als Zeltplatz. Von August bis Dezember ist die Luft dort erfüllt von den vielfältigsten Farben und Düften reifer Früchte. Besucher, die während der Saison anreisen, können, ganz nach Belieben, alle Früchte probieren.
|
