Boracay
Boracay wird als das Kronjuwel unter den 7107 Inseln der Philippinen und vielleicht ganz Asien bezeichnet. Die Insel besteht aus Korallenkalk und hat in etwa die Form eines Knochens. Sie ist 68 Kilometer von Kalibo entfernt und liegt gegenüber der Nordwestspitze von der Insel Panay. Mit kristallklarem, warmen Wasser, blendend weißen Sandstränden, Kokosnuss-Palmen und sanfter Meeresbrise ist es ein beliebtes Touristenziel. Boracay hat einen der besten Strände der Welt, mit weichem, schimmerndem, puderzuckerfeinem Sand. Durch Jahrtausende hindurch auf Muscheln und Korallen prallende Wellen haben ihn geschaffen. Sein reines Weiß entstand durch das fehlen von Quarz, Feldspat oder Magnetit.
Zum sonnendurchglühten feinen Sand, türkisblauem Meer und sich wiegenden Palmen unter azurblauem Himmel kommt eine Vielzahl von Wassersport-Möglichkeiten, Wanderwegen und Unterkünften aller Kategorien (von der einfachen Nipa-Palmenhütte bis zur klimatisierten Luxus-Hotelanlage). Dazu bietet sich eine gute Auswahl an internationalen Restaurants und Bars ohne allzu viele Diskotheken. Boracay ist damit ein klassisches tropisches Paradies.
In prähistorischen Zeiten war Boracay nur eine Riff-Fläche vor der Insel Panay. Das Meer baute das Riff auf und ließ zwei kleine Inseln entstehen. Zwischen diesen füllte sich Sand an und es entstand eine zusammenhängende Landfläche. Boracay ist 7 km lang und an seiner schmalsten Stelle nicht ganz einen Kilometer breit. Es ist in drei Teile -Barrios- gegliedert: Manoc-Manoc im Süden, Balabag in der Mitte und Yapac im Norden. Der nördliche und südliche Teil sind hügelig, der mittlere nahezu flach. White Beach (auch long beach genannt) erstreckt sich sieben Kilometer entlang der Küstenlinie der Sulu See. Von Nord nach Süd in der Mitte der Insel gibt es eine Hauptverkehrsstraße, auf der die Tricicles (Mopeds mit Seitenwagen) verkehren, die das wichtigste Verkehrsmittel der Insel darstellen.
