Örtliche Kunst- und Handwerke
Stark rituelle Bräuche und Gewohnheiten der Ifugaos basieren auf uralten Traditionen. Da sich das Leben in den Bergen hauptsächlich um die Reisfelder dreht, sind landwirtschaftliche Riten die meist praktizierten und von großer Bedeutung. Das Bewirtschaften von Tinawon (roter, weißer und schwarzer Reis), ist die wichtigste wirtschaftliche Tätigkeit. Andere wichtige Einkommensquellen der Provinz sind die Weberei, Holzschnitzerei, das Korbflechten, Brauen von Reiswein und die Herstellung von Papier.
Zurn Schutz ihrer jährlichen Reisernte vertrauen die Ifugaos auf eine ungewöhnllche Methode. Hand geschnitzte männliche und weibliche Gottheiten, die Bulul heißen, werden zur Bewachung der Reissäcke vor dem Eingang des Dorf-Lagerhauses plaziert. So wird nicht nur die Erhaltung des Getreides bis zur nächsten Ernte garantiert, aber auch, daß diese Figuren die Menge des Reis im Lagerhaus auf wundersame Art und Weise vervielfachen.
