Heiraten in Deutschland
Hier eine Auflistung von Papieren, welche für ihre philippinische Braut (Bräutigam) notwendig sind:
- Eidesstattliche Erklärung: Parental Consent (Im Alter von 18 bis 20)
- Eidesstattliche Erklärung: Parental Advice (Im Alter von 21-25)
- Geburtsurkunde (NSO) (Diese sollte schon vorhanden sein, wenn ein Hochzeitsvisum beantragt worden ist), Im Falle eines Touristenvisums müssen diese Papiere durch die deutsche Botschaft in Manila noch legalisiert werden.
- Ledigkeitsbescheinigung (NSO) (muss ebenfalls legalisiert werden)
Legalisierung: Alle Papiere müssen vom Ombudsman (Malacanang Office) beglaubigt werden, und bekommen anschließend dann vom DFA (Departement of Foreign Affairs) ihr rotes Siegel (Red Ribbon).
Diese Dokumente sind, wenn ein Hochzeitsvisum beantragt worden ist, bereits vorhanden. Sie müssen jetzt allerdings noch von einem geprüften Übersetzer ins Deutsche übersetzt werden.
Zusätzlich muss die Braut bei der Meldebehörde im Wohnsitz gemeldet sein. Dies geschieht in wenigen minuten ist aber von hoher Wichtigkeit für den Fortlauf. Schließlich brauchst du noch eine beglaubigte Photokopie des Passes der Braut.
In manchen deutschen Standesämtern wird dann noch eine "Ehefähigkeitsbescheinigung" (Legal capacity to marry) verlangt. Diese sollte zuvoe mit dem standesbeamten geklärt werden. Wenn nötig bekommt man dieses Papier von der philippinischen Botschaft in Berlin oder ihr Ableger in Bonn.
Die benötigten Papiere für den deutschen Ehepartner sind:
- Kopie vom Pass oder Ausweis
- Meldebescheinigung
- Lichtbild des Bräutigams
- Abstammungsurkunde (Geburtsurkunde) (Meldeamt des Geburtsortes!)
Alle Papiere müssen beglaubigt werden! Diese Papiere werden dann zum Oberlandesgericht (OLG) geschickt, um sie zu überprüfen. Das zuständige OLG hängt vom aktuellen Wohnsitz ab. Dieser Vorgang dauert je nach OLG ca. 2 bis 6 Wochen. Da sich die Regeln öfters ändern, sollte alles vorab mit dem Standesamt abgecheckt werden.
Wenn Sie all diese Papiere haben, muss ein vereidigter Dolmetscher organisiert werden, der während der Zeremonie alles ins Englische übersetzt.. Damit soll sichergestellt werden, dass die Braut genau weiß, auf was sie sich einlässt. Den Standesämtern ist es freigestellt, statt eines professionellen Dolmetschers eine beliebige Person, die sowohl des Deutschen als auch des Englischen mächtig ist, als Übersetzter zu akzeptieren. Diese müssen sich ausweisen und eine eidesstattliche Erklärung unterzeichnen, dass sie alles nach bestem Wissen korrekt übersetzen werden.
